Die verschiedenen Facetten des Cannabisanbaus
Der Anbau von Cannabis ist vor allem in Deutschland seit dem 01.04.2024 überaus beliebt, da man für den Eigenbedarf drei Pflanzen kultivieren darf.
Auf die genauen Regularien wollen wir nicht näher eingehen, aber wir wollen dir einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten bieten, dein Cannabis nach deinem Gusto wachsen zu lassen.
Im Großen und Ganzen gibt es die Möglichkeit, Cannabis draußen also Outdoor zu ziehen.
Das gleiche kann man auch in einem Raum also in einer kontrollierten Umgebung durchziehen, das wird dann Indoor genannt.
Die dritte Möglichkeit wäre der Anbau in einem Gewächshaus auch Greenhouse oder Treibhaus genannt.
In diesem Beitrag werden die drei Methoden näher beleuchtet, um dir die Entscheidung für die kommende Saison zu erleichtern.
Den Anfang macht die wohl natürlichste Art des Anbaus der Anbau Outdoor.
Für diese Variante haben wir uns auch bei Palatine Tree entschieden, denn so fühlen unsere Pflanzen die Sonne, den Wind und den Regen und wachsen im Einklang mit der Natur.
Dadurch sind unsere CBD- und CBG- Aromablüten besonders aromatisch und natürlich. Palatine Tree aus Respekt zur Pflanze!
Auch wenn wir bestimmt in Zukunft versuchen werden, eine Indoorline von feinsten Aromablüten zu produzieren.
Wobei man leider sagen muss, dass der Hanfanbau in Deutschland es bis jetzt noch nicht zulässt Hanf Indoor anzubauen, wobei sich das durch das sogenannte NLG (Nutzhanf Liberalisierungsgesetz) noch in diesem Jahr ändern könnte. Eine Gesetzesänderung, die wir sehr begrüßen würden.
Denn dadurch könnten wir von Palatine Tree für dich feinste und terpenreiche Aromablüten auch Indoor produzieren, doch zurück zum Thema.


Der Anbau von Cannabis Outdoor
Der größte Vorteil, aber auch der größte Nachteil am Outtdoor Anbau ist das die Natur regelt alles.
Das Gute daran ist die Natur schafft es durch das ökologische Gleichgewicht Schädlinge und andere Krankheiten in der Regel selbst zu regulieren. Es gibt Fälle in denen man nachhelfen muss, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass ich noch nie etwas gegen Schädlinge bei einem Outdoor Grow eingesetzt.
Das gleiche Prinzip haben wir bei dem Klima die Sonne der Regen der Wind wird von der Natur geschaffen und man braucht und kann sich um nichts kümmern. Allerdings kommt da auch eines der Probleme bzw. Nachteile, die der Outdooranbau mit sich bringt.
Man hat auf das Wetter keinen Einfluss und es kann passieren, dass einem das Wetter einen fetten Strich durch die Rechnung macht, aber genau so kann Mutter Natur einen Boost einbauen zur richtigen Zeit, da steckt man nicht drin.
Während des Wachstums und zu Beginn der Blüte, also von Ende Mai bis Anfang Mitte September, ist das meistens weniger ein Problem. Hier können Wind und Hagel den Pflanzen zusetzen, aber Hanf ist glücklicherweise schwer kleinzukriegen.
Entscheidend wird das Wetter, wenn es in die heiße Phase geht den Herbst.
Je nach Genetik gehen Pflanzen Ende August bis Mitte September in die Blüte und sind auch je nach Genetik Ende September bis Ende Oktober ausgereift, wobei es auch Sorten gibt, die theoretisch noch im November nicht fertig sind.
Hier ist es sehr zu empfehlen, geeignete Genetik für den Outdooranbau zu wählen, damit man schöne aromatische Blüten ernten kann.
Wir werden versuchen, euch noch zum Thema passende Genetik einen Artikel zu zaubern, der auch Tipps für
gute Outdoor Sorten bereit hält.
Sonst sollte man bei dem Anbau im Freien darauf achten, dass man sich ein sonniges Plätzchen sucht, das wenn möglich windgeschützt ist und regelmäßig besucht werden kann. Dadurch kann gewährleistet werden, dass die Damen mit Wasser und bei Bedarf mit Nährstoffen versorgt werden können.
Dann sollte man sich überlegen, ob man die Pflanze in einen Topf setzt oder direkt in den Boden. Das gute ist, wenn man direkt in den Boden geht, kann sich die Pflanze besser selbst versorgen als in einem Topf. Im Topf hat man dafür ein wenig mehr Einfluss auf den Boden die Nährstoffe, die in der Erde sind.
Aber in einem Topf sollte man davon ausgehen, dass man deutlich öfter zum Gießen kommen muss, als wenn die Pflanze im Boden sitzt.
Den Cannabispflanzen haben wie viele Pflanzen eine Pfahlwurzel, die bis zu vier Meter tief in den Boden geht und von dort sowohl Wasser als auch Nährstoffe aus dem Boden holt. In einem Topf füllt die Pflanze den Topf mit ihren Wurzeln und kann nur auf die Ressourcen aus dem Topf zurückgreifen. Unabhängig ob es um Wasser oder Nährstoffe geht.
Wir von Palatine Tree Pflanzen unseren Hanf direkt in den Boden, durch den mineralischen und guten Pfälzer Boden und das milde Klima, sind unsere CBD- und CBG- Blüten unglaublich aromatisch und angenehm.
Wenn man die Möglichkeit hat, in seinem Hausgarten ein Pflänzchen oder einen Busch zu ziehen.
Ist es meiner Meinung nach zu empfehlen, in einen Topf zu gehen, um so die Pflanze und ihre Bedürfnisse besser kennenzulernen.
So sieht man, wann und wieviel Wasser eine Pflanze braucht und wann sie welche Nährstoffe braucht und diese Verarbeitet.
Solltet ihr euch für einen Topf entscheiden, empfehle ich mindestens einen 40 Liter Topf, viele nehmen auch 80 Liter Mörtel Kübel und machen ein paar Löcher in den Boden, damit das Wasser ablaufen kann.
Sonst braucht es nur noch Erde, ein paar Samen Wasser und Dünger, dann kann der Spaß losgehen.
Also ein Outdoor Set Up sollte mit Samen Erde und was man sonst so braucht ein kostengünstiger Spaß werden.
Auch wenn Outdoor gewisse Probleme mit sich bringen kann ist es eine gute Art die Pflanze kennen zu lernen und das in ihrer vollen Pracht, denn eine stattliche Outdoorpflanze kann schon 2 Meter hoch und 2-4 Quadratmeter Umfang einnehmen, nach oben gibt es wie so oft kaum Grenzen.
Bei der Dimension kann man Mängel Wuchsverhalten deutlich besser ersehen als bei dem Anbau Indoors.
Der Cannabis Anbau unter kontrollierten Bedingungen - Indoor
Der Anbau von Cannabis hinter verschlossenen Türen, auch Indoor genannt, hat sich über die Jahre auch durch die weltweite Rechtslage von Cannabis stark etabliert.
Auch wenn man sieht, das Länder, in denen Cannabis zu medizinischen oder Freizeitzwecken erlaubt ist, vermehrt auf den Anbau in modernen Gewächshäusern setzen, jedoch wird immer noch sehr viel Indoor angebaut unabhängig des Rechtsstatus.
Der Anbau von Indoor macht es möglich, der Pflanze immer genau das zu geben, was sie braucht. Ein offensichtliches Beispiel ist, dass es indoor nicht regnet oder bewölkt ist.
Die Sonne scheint quasi ununterbrochen.
Das führt dazu, dass man natürlich einige technische Gerätschaften braucht, um dem Klima bzw. Dem Wetter Herr zu werden.
Wie alles hat auch der Indoor Anbau zwei Seiten, auf der einen Seiten kann man alles steuern und ist der Chef, das bedeutet aber auch, dass man sich selbst um Schädlinge kümmern muss und versuchen muss, die Natur so gut es geht zu imitieren.
Das kann manchmal sehr mühsam und schwer sein, vor allem Schädlinge und konstantes Klima sind Punkte, die hier wirklich zu beachten sind.
Denn wenn das Klima nicht stimmt, geht es den Pflanzen nicht gut und kann zusätzlich dafür sorgen, dass bestimmte Schädlinge oder Krankheiten die Chance nutzen, sich breitzumachen.
Das alles hört sich jetzt vielleicht nach einer unmöglichen Aufgabe an, aber ist es nicht, was schon unzählige Heimgärtner bewiesen haben.
Damit du dir einen Überblick verschaffen kannst über das Equipment, das du für einen Indoor grow brauchst, haben wir dir hier mal eine Checkliste vorbereitet.
Checkliste
Hier ist eine Liste an Dingen, die ihr braucht, um euch ein Indoor setup aufzubauen.
Checkliste:
Zelt
Lampe Licht
Lüfter Abluft
Aktivkohlefilter
Umluftventilator
Frischluftventilator
Luftbefeuchter
Luftentfeuchter
Zeitschaltuhren
Klimaregler gerät (optional)
Das Zelt sorgt dafür, das eure Pflanze vor äußeren Einflüssen geschützt sind. Das hält grob Schädlinge fern, hält den Geruch mit im Zaum bzw. Sorgt dafür, dass er nur auf kleiner Fläche vorhanden ist.
Und das Zelt schütz die Pflanze auch vor Licht von außen, das bezieht sich aber vor allem auf die Dunkelphasen, in denen die Pflanze schläft.
Hier möchte die Pflanze nicht durch andere Lichteinflüsse gestört werden, denn das kann zu Problemen in der Blüte führen. Und im schlimmsten Fall dein Cannabis dazu bringe. Samen auszubilden.
Der Abluftlüfter sorgt dafür, die Warme und verbrauchte Luft, die indem Zelt steht, dauerhaft aus dem Zelt zu transportieren.
Dadurch reguliert sich die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit in einem gewissen Maße.
Ohne die Abluft würde das Zelt ganz schnell sehr warm werden und die Luft sehr trocken.
Da die Lampe das Zelt aufheizen würde und die Feuchtigkeit würde verdampfen.
Deswegen ist eine gute Abluft essenziell für den Anbau Indoor. Des Weiteren sollte man verdichte die Abluft direkt aus dem Haus zu leiten, über ein Fenster oder einen Lüftungsschacht.
Wobei, wenn der Raum, in dem das Zelt steht, gut durchlüftet ist, kann man die Abluft auch in den Raum lassen, in dem das Zelt steht, aber dafür sollte die Belüftung von dem Raum echt gut sein.
Sonst bekommt man Probleme mit der Temperatur und eventuell auch mit der Luftfeuchtigkeit.
Der Aktivkohlefilter filtert die Luft die aus dem Zelt transportiert wird, um unangenehme Gerüche oder betörende Düfte zu verhindern.
Denn wenn so eine Cannabispflanze blüht erzeugt sie einen enormen Duft, der Spürnase aufriechen lässt. Um das zu vermeiden ist ein guter Aktivkohlefilter ebenfalls schwer zu empfehlen und unbedingt notwendig, auch wenn man jetzt für sich seine Pflänzchen ziehen darf will man keine schlafenden Hunde wecken.
Der umlfutventilator (schwenkventilator) wird dazu verwendet, die Luft in dem Zelt kontinuierlich zu bewegen, dadurch können Schädlinge und Krankheiten weniger Einzug erhalten.
Zusätzlich sorgt der Ventilator dafür, dass die Pflanzen schön im Wind tanzen und das mögen sie.
Denn dadurch werden die Stiele stärker und die Pflanze allgemein stärker und die Pflanze kann auch das CO2 besser bekommen und aufnehmen.
Der Umluftventilator ist auch eine absolute Empfehlung, die einem die Pflanzen bestimmt danken und kleine Clipventilatoren sind sehr erschwinglich.
Der Frischluft Ventilator ist im Prinzip das Gegenstück des Abluftventilators, der dafür sorgt, dass dauerhaft Frischluft in das Zelt kommt.
Durch die Abluft selbst entsteht ein Unterdruck und über Lüftungsschlitze, die in den Zelten integriert sind, wird automatisch Luft nachgezogen, jedoch habe ich berichtet bekommen, dass eine aktive Frischluft den Pflanzen sehr zugutekommt, aber das ist optional und ist kein Muss für die ersten Grows, auch wenn es durchaus sinnvoll ist.
Der Luftbefeuchter sorgt dafür, dass die Umgebung der Pflanzen nicht zu trocken ist.
Denn Pflanzen haben es gerne etwas feucht so 50-60 % im Wachstum und 35-50 % in der Blüte.
Das sind nur Richtwerte, zumal man in der Blüte vor allem gegen Ende eine trockene Luft bevorzugt (35 %), damit der Schimmel Fern bleibt.
Ein Luftbefeuchter ist sicherlich eine sinnvolle Investition, die aber auch wie eine aktive Frischluft kein Muss ist.
Zum Thema Luftfeuchtigkeit ein kleiner Exkurs.
Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist der sogenannte Vapor Pressure Defizit VPD eine Tabelle, die die idealen Bereiche von Luftfeuchtigkeit und Temperatur vereint.
Das bedeutet, dass die Pflanze 55 % Luftfeuchtigkeit bei 20 Grad anders aufnimmt als bei 26 Grad. Das liegt auch daran, dass die Luft, wenn sie wärmer ist, mehr Wasser aufnehmen kann. Also ist der absolute Wassergehalt in der Luft bei 26 Grad und 55 % höher als bei 20 Grad.
Das Thema Vapor Pressure Defizit VPD ist sehr spannend, vor allem, wenn man sein grow professionell optimieren möchte.
Wer seinen grow und das daraus resultierende Ergebnis verbessern möchte, sollte sich auch Gedanken über einen Luftentfeuchter machen.
Denn vor allem oder gerade in der Blüte ist es wichtig, die Feuchtigkeit im Rahmen zu halten, um Schimmel zu vermeiden.
Der sich leider am ehesten in den schönen Headbuds festsetzt.
Ein weiteres Tool, das unabdingbar ist und als essenziell gilt, ist eine Zeitschaltuhr oder mehrere.
Denn der Rhythmus vom Licht ist überaus wichtig für die Pflanze. Denn die Lichtdauer entscheidet, ob die Pflanze wächst oder blüht. Daher bieten sich Zeitschaltuhren prima an, um die Lampe oder auch Luftbefeuchter Umluftventilatoren zu regeln.
Bei den ganzen Verschiedene Geräten, die für
verschiedene Faktoren im Zelt verantwortlich sind kann es durchaus praktisch sein die Geräte mit einem Gerät zu verbinden, um das Klima im Zelt noch genauer zu steuern.
Einen sogenannten Klimaregler, so kann man, wenn es zu warm ist, theoretisch den Luftstrom der Abluft erhöhen oder wenn es zu trocken ist, den Luftbefeuchter zuschalten, das Gerät wird über Sonden gesteuert, die einem Temperatur und Luftfeuchtigkeit anzeigen und bei Bedarf gewisse Geräte zu oder abschalten oder die Leistung erhöhen.
Mit diesem Gerät muss man quasi nichts mehr dem Zufall überlassen und kann die Werte einstellen die man möchte.
So ein Gerät besitzen die wenigsten Menschen die ich kenne und ich würde es auch eher als optional erachten, aber Geschmäcker sind verschieden, manche fahren Zug, andere Auto.
Das sind mal die groben Geräte, die man für das Zelt braucht, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten wie Töpfe Lampenjojos war es das mit der Hardware, die man braucht, damit die Pflanzen auch indoor wachsen können.
Mittlerweile gibt es auch wirklich schöne Starter Sets, die von den Growshops selbst oder von den Firmen selbst zusammengestellt werden, um den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten.


Das beste aus beiden Welten. Der Anbau im Gewächshaus
Zu guter Letzt kommt der Anbau im Gewächshaus
quasi ein Hybrid aus Outdoor und Indoor, der je nach Möglichkeiten mehr von dem einen oder dem anderen Element verwendet.
Für den Heimbereich ist das Hybrid eher mit dem Element Outdoor gleichzusetzen mit kleinen Annehmlichkeiten wie einem Dach über dem Kopf für unsere Pflänzchen. In professionellen Produktionen werden Gewächshäuser aufgebaut die komplett klimagesteuert sind über Lampen verfügen, sollte die Jahreszeit oder das Wetter zu wenig Licht bereithalten und auch über Verdunklungsmechanismen, um die Blüte künstlich einzuleiten und so auch im Gewächshaus mehr als eine Ernte zu bekommen.
Normale Gewächshäuser für den Heimgebrauch sind schon für ein faires Geld zu bekommen und können deine Pflanzen vor Regen im Herbst schützen und werden die Qualität von deinem Cannabis verbessern. Denn durch den Schutz vor Regen und allgemeinen äußeren Einflüssen wie Feinstaub werden auch die Trichome geschützt und können sich dadurch ungestört entwickeln.
Allerdings bringt auch ein Gewächshaus gewisse Nachteile mit sich. Vor allem im Hobby Bereich ist die Steuerung bzw. die Kontrolle recht schwierig, da Gewächshäuser für den heimgebrauch nicht über elektronische Helfer wie Lüfter, Klimageräte oder ähnliches verfügen.
Das heißt, die Temperatur kann in einem Gewächshaus im Sommer schnell problematisch werden. Durch die Lüftungsfenster steigt die Temperatur nicht ins Unermessliche, aber es kann schon sehr heiß in einem Gewächshaus werden.
Des Weiteren kann es im Herbst zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit führen, da die Feuchtigkeit nur schwer aus dem Gewächshaus entweichen kann. Hier sollte man ebenfalls auf ausreichend Lüftung achten und bei der Wahl der Sorten für den Outdoor und Gewächshaus Bereich auf schimmelresistente Varianten achten.
Wir von Paltine Tree hoffen, dass dir der Artikel geholfen hat. Falls ja empfehle uns gerne weiter.
